Dr. med. Eckart Herrmann
Facharzt für innere Medizin
Physikalische und
Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren
Niedernstr. 37
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/80001-0
Fax 80001-50



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Ozon- / Singulett-Sauerstoff-Therapie

Die Grundvoraussetzung für die Energieproduktion in den Zellen und damit für unsere Gesundheit ist die Aufnahme bzw. Verwertung von Sauerstoff! Wenn die Sauerstoffverwertung abnimmt, können viele Funktionen im Organismus nicht mehr optimal und harmonisch ablaufen. Hält dieser Zustand an, kommt es zu Funktionsstörungen bis hin zu schweren chronischen Erkrankungen. Stoffwechselprodukte können dann nicht ausreichend abgebaut und unschädlich gemacht werden, was zur Vermehrung von „freien Radikalen“ führt. „Freie Radikale“ schädigen wiederum unseren Körper, der aus vielen Billionen Zellen besteht.


Freie Radikale

Wie wir alle wissen, können wir ohne Sauerstoff, den wir einatmen, keine 5 Minuten überleben. Aber auch ein Zuviel dieses Sauerstoffs kann schädlich sein. Sauerstoff kann im Körper äußerst aggressive Verbindungen eingehen und verursachen. Diese hochaktiven chemischen Verbindungen werden als „Radikale“, „freie Radikale“ oder auch als „Sauerstoffradikale“ bezeichnet. Sie greifen die Zellen an und stören bzw. zerstören Membranen, die schützend alle Zellen und deren innere Strukturen umgeben.


Die Bildung von „freien Radikalen“ findet grundsätzlich in jedem Augenblick unseres Lebens statt und ist ein Teil unserer Lebensvorgänge. Normalerweise verfügt unser Körper über ein antioxidatives Puffersystem (Redoxpotential), welches mit den im Stoffwechsel gebildeten „Radikalen“ gut fertig wird. Abhängig vom Lebensalter, der Menge der gebildeten Radikalen und der zeitlichen Dauer chronischer Krankheiten lässt diese Pufferwirkung langsam nach und der „oxidative Stress“ führt zu den geschilderten Störungsprozessen mit Verschlimmerung des Krankheitsbildes. Bestimmte belastende Lebensumstände belasten unserer Immunsystem zusätzlich und begünstigen wiederum die Bildung von „Radikalen“ und die Entstehung und Unterhaltung von Krankheiten. Dazu gehören zum Beispiel die Belastungen durch Umweltgifte, Zusätze in Nahrungsmitteln, Textilien, Haushaltschemikalien, Stress, Medikamente, Rauchen und psychische Belastungen.

Indikationen für die Airnergy-Inhalationstherapie

Bei Operationen, Krebserkrankungen, chronischen Schmerzkrankheiten – z.B. Fibromyalgie, Gürtelrose, Neuralgien -, chronischen Störungen der Nasennebenhöhlen, chronischen Stoffwechselstörungen, chronischen Verdauungsstörungen, Autoimmunerkrankungen wie z.B. die c. P. bzw. chronischen psychischen Belastungen sinkt die antioxidative Kapazität des Organismus auf ein Minimum ab, da für die Reparatur und die Reorganisation viele Antioxidantien benötigt werden. Das therapeutische Ziel in unserer Praxis besteht darin, neben der direkten Behandlung der entsprechenden Krankheit für die notwendige Kapazität von Antioxidantien zu sorgen. Neben der medikamentösen Substitution durch Vitamin C, OPC`s (Proanthenole) etc. ist dazu grundsätzlich die Zufuhr von Sauerstoff geeignet. Dabei sollte nach Möglichkeit ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem die Sauerstoffverwertung in der Zelle erhöht wird und freie Radikale neutralisiert werden ohne Zufuhr von möglicherweise antioxidativ wirkender Substanzen.

 

Es gibt eine Vielzahl von Sauerstofftherapien, die grundsätzlich in 2 Gruppen eingeteilt werden können:

 

- Sauerstoffanreicherung:

Hierbei wird Sauerstoff in höherer Prozentsatz als in der Atemluft als Inhalation angeboten (Intensivmedizin, Mehrschritttherapie nach Ardenne u.a.).

 

  • Ionisierter Sauerstoff:

Hierbei kommt es durch den ionisierten Sauerstoff zu bestimmten Reaktionen im Blut bzw. an den Schleimhäuten (Ozon, Methode nach Regelsberger etc.)

 

In beiden Gruppen führt das Angebot des höherkonzentrierten Sauerstoffs neben der positiven Energievermehrung zu mehr Bildung von freien Radikalen in den Zellen.

 

Die Airnergy-Sauerstoff-Therapie


Die Inhalationstherapie mit Airnergy-Sauerstoff führt den Sauerstoff der Atemluft durch ein photochemisches Verfahren in einen energiereicheren Zustand über, aus dem die Sauerstoffmoleküle kleine Energiequanten in die nächste Umgebung abstrahlen. Diese Quanten werden in Wasser aufgefangen und in Form von Wasserdampf zusammen mit dem Sauerstoff an die Patienten weitergegeben. Dieser „aktivierte“ Sauerstoff führt in den Zellen zu einer besseren Sauerstoffverwertung und Verbesserung der antioxidativen Kapazität ohne Bildung zusätzlicher freier Radikale. Das Wasser, durch das der „aktivierte Sauerstoff geleitet wird und in dem die Energiequanten angereichert sind, wird nach der Behandlung zum Trinken angeboten und erhöht den Behandlungseffekt.


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Nach den ersten Behandlungen kann es zu durchaus erwünschten „Erstverschlimmerungen“ (leichte Schmerzen, Müdigkeit, Schnupfen, Veränderung der Verdauung etc.) kommen, die flüchtig auftreten und zeigen, dass der Körper durch sein Immunsystem reagiert. Im Zweifelsfalle Rücksprache mit dem Therapeuten nehmen!

 

Die Behandlung sollte 2 – 3x wöchentlich erfolgen (15 – 20 Minuten) mit ansteigendem Prozentsatz des Airnergy-Sauerstoffs. Nach ca. 3-5 Behandlungen lasen sich Stabilisierungseffekte erkennen.


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